Schauspiel von Sergej Gößner // Theater Trier
Premiere: 26. Mai 2020, 18:00 Uhr
Inszenierung/Ausstattung: Kostüme: Regieassistenz:
Alexander May Lorena Díaz Stephens Helene Spät
mit: Klaus-Michael Nix, Martin Geisen, Barbara Ullmann, Anja Morell und Marie Scharf
Spielorte: Mannebacher Brauhaus, Mannebach Weingut Losen-Bockstanz, Wittlich Altes Kelterhaus, Wintrich Hotel zur Moselterrasse, Palzem Weingut Staffelter Hof, Kröv Karlsmühle, Mertesdorf
Inhalt
Herbert ist Mitte 50 und lebt mit seiner wohlgeratenen Familie in einem kleinen Dorf. Er hat den vom Vater übernommenen Winzerbetrieb ausgebaut und modernisiert und ist zu Recht stolz auf seinen Wein, der mehrfach ausgezeichnet, prämiert, gelobt und auf der ganzen, weiten Welt kon- sumiert wird. Des Weiteren ist Herbert engagiertes Mitglied der Gemeinde, singt im Volkschor und ist Vorstandsmitglied des Bauern- und Winzerverbandes. Doch eines Tages verkündet Herbert, dass er eine Frau sein möchte, und die gesamte Dorfidylle gerät ins Wanken. Die Familie ist entsetzt, die Freunde und Nachbarn empört. Doch nicht genug damit, Brigitte, wie Herbert ab sofort genannt werden will, möchte außerdem als Weinprinzessin kandidieren. Das Dorf steht Kopf und dann bekommt auch noch die Presse Wind von den absonderlichen Vorgängen in der Vorzeige- Gemeinde… Berührend, komisch, traurig… Brigitte Bordeaux ist mehr als nur die Geschichte einer Verwand- lung. Es geht um das Suchen und Finden von Identität, um Emanzipation und Selbsterkenntnis, um Geschlechter-Rollen und Rollen-Spiele und um all das, was uns Menschen zu Menschen macht…
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